Es geht nicht um Ähnlichkeiten, um guten Smalltalk oder oberflächliches Freundschaftspotenzial.
Es geht um Resonanz.
Manche Räume sind leise.
Andere sind schwer.
Und manche entstehen erst, wenn jemand aufhört,
sich zusammenzunehmen.
Nicht jeder Mensch kann und will
solche Räume öffnen,
und das ist in Ordnung.
Ich arbeite mit Menschen,
die etwas in sich tragen.
Gefühle, Erinnerungen, Spannungen, Übergänge.
Nicht immer klar benennbar,
aber spürbar.
Dafür braucht es keine großen Worte
und keine schnelle Nähe.
Es braucht Präsenz
und die Bereitschaft, nicht wegzugehen,
wenn es still wird oder unruhig.
Meine Arbeit basiert nicht auf Ähnlichkeiten
und nicht auf der Idee,
dass wir uns über gemeinsame Vorlieben
oder oberflächliche Nähe finden müssen.
Es geht nicht darum,
ob wir die gleiche Musik hören,
ähnlich leben
oder uns im Smalltalk wiedererkennen.
Es geht um Resonanz.
Darum, ob etwas in dir antwortet,
wenn du hier liest.
Ob sich etwas öffnet oder ruhig wird.
Ob du spürst,
dass du nichts erklären musst.
Nähe entsteht nicht,
wenn man sie einfordert,
sondern wenn man sie zulässt.
Warum ich das halte.
Weil ich gelernt habe, mit Menschen dort zu bleiben, wo es still wird.
Wo es schmerzhaft ist, wo das Atmen manchmal schwerfällt und gleichzeitig ein Weinen in ein Lachen übergehen kann.
Ich bleibe, wenn es unbequem wird und Hüllen fallen.
Einfach so.
Ich habe gelernt, dass Nähe nicht entsteht, wenn man sie fordert,
sondern wenn jemand bleibt.
Wenn es langsamer wird.
Wenn niemand versucht, etwas zu lösen.
Genau so arbeite ich.
Ich bin keine Fotografin, die dich antreibt oder in Rollen schiebt.
Ich beobachte, höre zu, spüre hin.
Ich gebe dir Halt, ohne dich festzuhalten
und Raum, ohne dich allein zu lassen.
Manchmal bin ich sehr still dabei.
Manchmal knie ich im Matsch, liege im Wasser oder halte die Kamera,
während der Wind alles durcheinanderwirbelt.
Ich liebe die Momente, in denen etwas in Bewegung kommt
und Berührungen natürlich werden.
Zwischen Menschen, zwischen Innen und Außen,
zwischen dir und was immer du suchst.
Du musst bei mir nichts darstellen.
Du musst nichts erklären.
Du darfst weich sein oder kantig.
Vorsichtig oder wild.
Oder alles gleichzeitig.
Ich halte diesen Raum für dich,
weil ich gelernt habe, darin zu bleiben.
Nicht zu reparieren.
Nicht zu glätten.
Nicht zu beschleunigen.
Und wenn sich das für dich stimmig anfühlt,
dann bist du hier genau richtig.
Ist das hier deine Einladung?

