Schön, dass du hier bist.

Vielleicht bist du hier gelandet, weil etwas in dir gerade schwer ist.


Du musst es nicht erklären.

Wenn du das Gefühl hast, dieser Raum ist für dich – bleib.




Manche Menschen tragen Trauer, andere Müdigkeit.

Manche tragen Geschichten, die sie nie laut erzählt haben.

Und manche tragen einfach sehr viel, schon sehr lange.





Nichts davon ist hier falsch. Nichts davon ist zu viel.

Du darfst still sein.
Du darfst unsicher sein.
Du darfst nicht wissen,
was du fühlen sollst.



Wie ich arbeite


Gute Bilder entstehen für mich nicht dann,
wenn jemand versucht, perfekt zu posieren, zu lächeln
und alles richtig zu machen.

Sie entstehen in den Momenten, in denen wir ausatmen.
Wenn der Anspruch an uns selbst ein klein wenig leiser wird
und wir uns erlauben, nicht perfekt zu funktionieren.

Das heißt nicht, dass du mit deiner Unsicherheit allein bist.
Ich lasse dich nicht einfach stehen und warte darauf, dass etwas passiert.

Ich begleite.
Ich gebe sanfte Impulse, zeige Möglichkeiten, halte den Raum.
Aber ohne strikten Ablaufplan, ohne Choreografie,
ohne das Gefühl, etwas erfüllen zu müssen.

Du darfst dich zeigen,
so wie es sich für dich richtig anfühlt.
Weichheit ist genauso willkommen wie Stärke,
Verletzlichkeit genauso wie Stolz,
Tränen ebenso wie lautes Lachen.

Es gibt kein Gefühl, das hier falsch wäre.

Meine Arbeit darf dreckig sein.
Ich knie bei Shootings im Schlamm, liege im nassen Gras,
lasse mich vom Regen treffen
und liebe genau das.

Meine Bilder leben von Berührung mit der Welt.
Haut auf Haut, Erde, Wasser, Wind.
Und wenn du das auch fühlst,
gehe ich mit dir in jedes Gewässer
oder werfe mich neben dir in die aufgewühlte Erde.

Es wird nicht perfekt.
Nicht glatt.
Nicht hochglanzpoliert.
Aber das ist auch nicht das Ziel.

Es wird rau, ehrlich, vielleicht ein bisschen wild.
Alles, was sich zeigt,
darf da sein.




Sehen wir uns?


Wenn du das Gefühl hast,
das hier könnte für dich sein, komm gern weiter.